Guten Abend :)
Heute habe ich mal wieder einen Meilenstein beim NaNoWriMo geknackt :D 15.ooo Wörter! Für mich ist das eine ganz schöne Menge ^_^ mehr wollte ich euch gar nicht mitteilen :)
Hier ist die dritte Leseprobe :) Wie immer ist Kritik erwünscht.
In ihrem Zimmer angekommen, legte sie sich wieder auf ihr Bett, doch sie konnte einfach nicht einschlafen. Sie starrte die Decke an, vor ihrem Auge konnte sie wieder den Wald aus ihrem Traum sehen. Irgendetwas daran kam ihr bekannt vor. Sie hatte ihn schon in mehreren Träumen gesehen, das wusste sie. Aber bis jetzt war nie etwas schlimmes passiert. Nicht so wie dieses Mal. Sie ging is Bad. Wenn sie schon so früh aufsteht konnte sie genau so gut ein bisschen mehr Zeit im Bad verbringen.
Nach fast einer Stunde schaute sie sich im Spiegel an. Ihre blonden Haare fielen ihr in langen Wellen auf die Schultern. Ihre Haare waren das Einzige was sie an sich mochte. Sie war zum ersten Mal seit einer Ewigkeit geschminkt. Seit sie bei ihren Großeltern lebte hatte sie sich nicht all zu sehr um ihr Aussehen gekümmert. Ihre Großeltern fanden es zu übertrieben für eine sechzehnjährige, „Du geht’s zur Schule, nicht zu einer Modenschau!“, sagte Großmutter immer. Doch heute war es anders. Heute würde sie sich schminken, und sie würde Freunde finden. Denn heute war der erste Tag nach den Sommerferien, sie würde mit ihrer besten Freundin Samantha rumhängen und tun was man mit sechzehn so tut.
Als sie endlich fertig war und ihre Tasche gepackt hatte, ging sie die Treppe hinunter. In der Küche hörte sie Gemurmel. Also waren Großmutter und Großvater schon wach. Sie atmete tief ein und machte sich bereit eine Standpauke von ihnen zu hören. Sie schaute zu Boden um so viel der Schminke zu verstecken wie nur möglich, doch ihre Großeltern schienen sich kaum für sie zu interessieren. Ihr Großvater war in seine Zeitung vertieft und Großmutter schmierte Brote für die Schule. „Guten Morgen, Genevieve.“, sagte Großmutter ohne aufzuschauen. „Guten Morgen“, Genevieve schnappte sich eine Tüte mit ihrem Essen und steckte sie in die Schultasche. „Ich geh dann mal.“, sagte sie und machte sich auf den Weg zur Tür. „Aber nicht mit so viel Mist im Gesicht!“, sagte Großmutter ohne sich umzudrehen. Wie machte sie das nur? Sie bemerkte alles egal ob sie hinschaute oder nicht. Manchmal war es richtig unheimlich. Genevieve wollte sich schon beschweren wie unfair sie doch sind, hielt dann aber den Mund. Sie stellte die Tasche in den Flur. „Dann geh ich mal mein Gesicht waschen.“, sagte sie gehorsam, doch innerlich kochte sie vor Wut.
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