Hallö'chen :)
Da ich für das letzte Buch so lange gebraucht habe, habe ich beschlossen dieses schneller zu lesen. Und gestern hatte ich es dann auch schon durch :).Klappentext: Altruan – die Selbstlosen. Candor – die Freimütigen. Ken – die Wissenden. Amite – die Friedfertigen. Und schließlich Ferox – die Furchtlosen …
Fünf Fraktionen, fünf völlig verschiedene Lebensformen sind es, zwischen denen Beatrice, wie alle Sechzehnjährigen ihrer Welt, wählen muss. Ihre Entscheidung wird ihr gesamtes künftiges Leben bestimmen, denn die Fraktion, der sie sich anschließt, gilt fortan als ihre Familie.
Doch der Eignungstest, der über Beatrices innere Bestimmung Auskunft geben soll, zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte, sie trägt mehrere widerstreitende Begabungen in sich. Damit gilt sie als Gefahr für die Gemeinschaft.
Beatrice entscheidet sich, ihre bisherige Fraktion, die Altruan, zu verlassen, und schließt sich den wagemutigen Ferox an. Dort aber gerät sie ins Zentrum eines Konflikts, der nicht nur ihr Leben, sondern auch das all derer, die sie liebt, bedroht…
Meine Meinung: Eine Sache die mich wirklich gefreut hat, war dass es mal kein Liebesdreieck gab :D. Nur Tris & Four. Außerdem nimmt die Beziehung nicht die Hälfte der Handlung ein, dem Leser wird sie häppchenweise geliefert. Die meiste Zeit geht es um Beatrice / Tris die versucht sich an das Leben in ihrer neuen Fraktion zu gewöhnen, die Aufnahmetests zu bestehen und ihre Ängste zu bekämpfen.
Was mich etwas gestört hat, war die fehlende Erklärung: Wieso wurden die Fraktionen gebildet? Ich weiß nicht, vielleicht habe ich die Stelle auch schon wieder vergessen :/. Hier und da gab es noch andere Stellen die offene Fragen zurücklassen z.B. Wieso hat Al geholfen Tris (fast) umzubringen? Wieso hat Tris ihren Eltern nicht geholfen als sie umgebracht wurden? Was bringt der Zaun? Was ist dahinter?
Manche Sachen haben nicht wirklich Sinn gemacht, wenn man so darüber nachdenkt. Trotzdem ist das Buch ziemlich gut, die Spannung ist durchgehend und bricht nicht ab. Über die Charaktere lässt sich streiten, in manche kann man sich gut hineinversetzen in andere weniger. Anfangs mochte ich Beatrice wirklich gerne aber gegen Mitte / fast Ende des Buches wurde sie immer mehr wie ein Roboter, zwischendurch gab es Momente der Menschlichkeit, gegen Ende wurde sie dann wieder "menschlicher". Viele der anderen Charaktere wurden leider vernachlässigt (z.B. Tori, Caleb, Christina,...).
Alles in allem war die Idee wirklich klasse, und wenn es etwas ausgearbeiteter wäre, wäre es mit Sicherheit noch besser. Mir hat das Buch gut gefallen, und konnte es gar nicht mehr weglegen :D.

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